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Die Ausstellung zeigt Ausschnitte aus den globalen und lokalen Lebenswelten von Jugendlichen. Im Fokus stehen Kommunikationsmedien und –inhalte: also Leitmedien wie Handy, Internet oder Mode, die kultur- und religionsübergreifend auf ein internationales Publikum ausgerichtet sind. Spezifische Schlüsselthemen nehmen Kids und Jugendliche in Beschlag: Ganz im Vordergrund steht das Bedürfnis nach realer und medialer Kommunikation und nach Austausch in Beziehungen mit Peers und medialen Freunden und Communities über die Grenzen der eigenen Lebenswelt hinweg (Interkulturalität) und der starke Wunsch nach Partizipation. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Verbindungen und Diskrepanzen zwischen realen materiellen Welten von Strasse und Schule und den virtuellen Welten im Internet (Communities). Ins Blickfeld gelangen auch die Symbolwanderungen von entgrenzten jugendkulturellen Elementen und Symbolen (wie z.B. im Moment der omnipräsente Totenkopf), die im Spannungsfeld von Vereinnahmung (Kulturindustrie) und Widerstand (jugendlicher Eigensinn) aus gehandelt werden. Neben grundlegenden Themen der Jugendlichen sollen vor allem auch die kreativen Köpfe der jungen Generation in den Mittelpunkt gerückt werden, diejenigen, die Styles schaffen und weiterentwickeln, ob in ihrer Kleidung ihrer Musik oder ihren Videos z.B. auf Youtube, wo sie neue Kunstformen hervorbringen.

Hierfür wird eine spezielle Ausstellungsarchitektur entwickelt, die an die Räume der Jugendlichen anschließt.

 

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