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inter-cool 3.0.
Jugend Bild Medien
Dieses Kompendium gibt einen Überblick über die Geschichte und das aktuelle Spektrum jugendkultureller Szenen sowie über mediale Bilder und Welten von Jugendlichen.
Anknüpfend an das bahnbrechende Katalogbuch „ Schock und Schöpfung“ und den Ausstellungskatalog zu Jugendkulturen im Ruhrgebiet „Land der Hoffnung, Land der Krise“ aus den 1980er Jahren liefert das Buch einen Überblick über den aktuellen Stand der Jugendkulturforschung in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts. Skizziert wird zunächst die Geschichte der Jugendkulturen seit der Nachkriegszeit in Deutschland und im internationalen Raum sowie das aktuelle Spektrum jugendkultureller Stile und Szenen. Anschließend werden die Subkultur, Jugendkultur, Lebensstil und Konsum aus der Perspektive unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Zugänge diskutiert. Drei weitere Kapiteln widmen sich den ästhetischen Ausdrucksformen (z.B. Mode, Musik), subkulturellen Stilbasteleien und Wertorientierungen in vielfältigen aktuellen Jugendkulturen. Exemplarisch werden die Lebenswelten verschiedener Jugendszenen von türkischen Straßengangs bis hin zu traditionellen Jugendlichen in Jugendverbänden und Vereinen vorgestellt und die bildlichen Selbstdarstellungen und Kommunikationsprozesse von Jugendlichen in den digitalen Medien des Web 2.0 präsentiert. Umfangreiches Bildmaterial aus der gleichnamigen Dortmunder Ausstellung im Rahmen von Ruhr 2010 ergänzt diese Reflexionen aktueller Jugendkulturlandschaften.
- Richard, Birgit & Krüger, Heinz-Hermann (Hrsg): Inter-cool 3.0. Jugend-Bild-Medien.Wilhelm Fink Verlag: München, 2010.

Flickernde Jugend - rauschende Bilder
Netzkulturen im Web 2.0
Wie kommunizieren "digital natives"? Über das Inter- net, so die naheliegende Antwort. Doch es geht noch genauer: Sie kommunizieren über Bilder. Flickr, YouTube, myspace und Facebook sind heutzutage für Jugendliche die zentralen Plattformen, auf denen sie sich selbst inszenieren und mit anderen austauschen können. Kommunikation und Präsentation funktionieren dabei vor allem visuell über Bild-Netze, speziell über Online-Videos und "Fotosharing". Die Autorinnen und Autoren analysieren diese Social Networking Sites im Web 2.0. Sie entwickeln Methoden, die auf die besonderen Eigenschaften der neuen Medien zugeschnitten sind, und zeigen, warum der Begriff "privat " für die hier geteilten Informationen nicht mehr passt. Vielmehr geht es im Netz darum, ein Bild von sich zu inszenieren und sich damit in Sachen Mode, Geschlecht oder Musik darzustellen. Die in diesem Buch vorgestellte Grundlagenforschung liefert erstmals ein Instrumentarium, mit dem sich diese jugendliche Netzkultur erfassen lässt, und gibt überraschende und aufschlussreiche Einblicke in die Jugendkulturen im Netz.
- Richard, Birgit; Grünwald, Jan; Metz, Nina; Recht, Marcus: flickrnde Jugend: Bilderrauschen? Netzkulturen im Social Web 2.0 (Arbeitstitel). Erscheint im Juni 2010 im Campus Verlag: Frankfurt am Main.
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